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Neue Andachtsreihe Brot und Wein

Termine Samstag, 6.01.2018, 3.02.2018 jeweils 18:00
Brot & Wein Neue Andachtsreihe Essen teilen, Nachbarn treff en, über Gott und die Welt reden. Am 2. Dezember 2017 beginnt die neue Andachtsreihe Brot & Wein, die jeweils am ersten Sonnabend im Monat um 18 Uhr in der Paul-GerhardtKirche stattfi ndet. Wer mag, bringt etwas Essen zum Teilen mit – vielleicht ein paar Oliven, ein Fladenbrot, einen Dip oder eine Flasche Mangosaft. Zu Beginn hören wir ein paar Worte über Jesus: von der Speisung der 5000, dem Ährenraufen oder wie er Wasser in Wein verwandelte. Danach essen wir gemeinsam, sprechen oder verschnaufen uns einfach ein bisschen. Alle sind eingeladen!
Vikar Christian Gründer

Weihnachtskonzert

Termin: 17. Dezember 2017, 3. Advent 17:00

Sing! Sing! Sing! Weihnachtskonzert der Chöre In diesem Jahr bringen drei Chöre, ein kleines Orchester und Solisten die PaulGerhardt-Kirche in weihnachtliche Stimmung. Der Kinderchor der Gemeinde singt zusammen mit elysion – dem chor der paul-gerhardt-kirche und dem cleinen cammerchor altona. Unter der musikalischen Leitung von Makiko Eguchi werden Angel‘s Carol (John Rutter), das Oratorio de Noel (Camille Saint-Saens) und drei Werke aus Swinging Christmas (Thomas Gabriel) zu Gehör gebracht. Uns erwartet ein leichtes und festliches Programm, das wir bei Kinderpunsch und Glühwein ausklingen lassen wollen. Eintritt: 12 €, ermäßigt 10 €; Karten an der Abendkasse und über die ChorHomepage von elysion (https://chor-elysion.jimdo.com/kontakt/).

Makiko Eguchi

„Reisen bedeutet Freiheit“ Pastorin Joy Hoppe stellt sich vor

Es dauerte vierzig Jahre, bis ich zum ersten Mal alleine verreist bin. Dreißig Jahre meines Lebens lebte ich in Indien, elf Jahre in Deutschland. Mein Name ist Joy Devakani Hoppe, ich bin verheiratet und habe zwei Töchter. Zwei unterschiedliche Lebensformen und Kulturen haben mich geprägt, die indische und die deutsche. Immer wieder ging es für mich darum, eine gute Balance zu finden: Wer bin ich? Was macht mich aus? Was bringe ich ein? Nach meinem Vikariat hatte ich den Wunsch, auf Reisen zu gehen. Meine Eltern, besonders meine Mutter und Schwester, fragten mich: Gehst du alleine, ohne Kinder? Sie konnten das nicht nachvollziehen. Aber ich habe auf dieser Reise meine eigene Freiheit entdeckt. Ich hatte Zeit für mich, niemand hat mich beobachtet oder kontrolliert. Ohne männliche Begleitung, anders als es in meiner Heimat üblich ist. Nun bin ich hier in der Paulus- und Paul-Gerhardt-Gemeinde als Vertretungspastorin angekommen. Ich freu mich hier zu sein! Altona bleibt bunt und ich bin ein Teil des bunten Lebens. Für mich ist es wichtig, dass Menschen sich respektieren – egal, welchen Hintergrund oder welchen Glauben sie mitbringen. Jede Reise ist ein Kapitel in einem Buch. Auf einer Reise lernt man: Wer bin ich und wer sind die anderen? Ich möchte gemeinsam mit anderen arbeiten und Menschen bei ihrer Suche nach dem Sinn des Lebens begleiten. Reisen bedeutet Freiheit, aber diese Freiheit ist auch eine Verantwortung: miteinander zu leben und füreinander da zu sein. Ich freue mich auf gute Begegnungen hier in unserer Gemeinde.

Joy Hoppe

Singen für Kita- & Vorschulkinder

In diesem Jahr wird auch der Kinderchor im Weihnachtskonzert am 3.Advent zu hören sein! Dort werden die Kinder gemeinsam mit den beiden “großen” Chören und einem Orchester bekannte Weihnachtslieder und das Oratioro de Noel von C. Saint-Säens singen. Derzeit probt unser Kinderchor immer mittwochs von 17 bis 17:30 Uhr (außer in der Herbstferien). Kinder ab 5 Jahren sind jederzeit herzlich willkommen!
Informationen: Nala Nevermann, Kirchenmusiker levermann@pgk-altona.de oder telefonisch 040 890 662 64

Sehnsucht nach Frieden

Termin: 19. Januar 2018, 19:00 Saal
Lesung aus dem dritten Buch der Biografi ewerkstatt Pauluskirche Altona mit Chansons von den Gatôns Wie war es möglich, mitten im Krieg in einer weißen Hochzeitskutsche mit vier Pferden zur Trauung zu fahren? Was fühlte man, wenn man nach einem schweren Bombenangriff durch das zerstörte Hamburg lief, um Angehörige zu suchen? Diese und viele andere Fragen werden in den Erfahrungsberichten von zwölf Frauen und Männern der älteren Generation beantwortet. Was die Zeitzeugen von damals auch mit uns heute eint, ist die tiefe Sehnsucht nach Frieden – eine Sehnsucht, die gerade in unserer heutigen Zeit wieder ganz besonders aktuell ist.
Friederike Waack

Auf ein Wort

Umsonst… Das ist ein merkwürdiges Wörtchen deutscher Sprachkultur. ‚Umsonst‘ – das bedeutet für nichts und damit geht ein Doppeltes einher: Einmal bedeutet ‚umsonst‘, dass etwas für nichts gut ist, verbunden mit einer wegwerfenden Handbewegung. Wenn also etwas ‚umsonst‘ ist, dann ist es vergeblich oder nichts wert. Andererseits ist das, was umsonst ist, manchmal auch sehr begehrt, weil es nichts kostet. So gewendet bedeutet ‚umsonst‘ soviel wie gratis. Und dieses gratis ist nun gemeint, wenn die lateinische Bibel in unserer Jahreslosung 2018 vom lebendigen Wasser spricht, das Gott dem Durstigen umsonst geben will. Gratis bedeutet hier wörtlich genommen soviel wie um des bloßen Dankes willen, so sagt es mir mein altes Lateinwörterbuch: Etwas wird gegeben, ohne dass dafür ein Entgelt erwartet wird. Es kostet uns nichts. Gott gibt dem, der Durst hat, lebendiges Wasser – und er gibt es gratis. Und so ist das lebendige Wasser, das dem Durstigen von Gott gegeben wird, aus Gottes Sicht eben keine vergebliche Gabe. Es ist auch nicht verbunden mit einer wegwerfenden Geste, sondern mit Hingabe. Also um unseres bloßen Dankes willen reicht Gott uns das Wasser. Na ja, und dieser Dank ist doch selbstverständlich, oder? Den müssen wir nicht machen. Der kommt ganz von selbst und kostet uns nichts. Denn: Wer schon mal richtig Durst gehabt hat und dem dann ein Glas kühles, frisches Wasser gereicht worden ist, der oder die weiß, wie Dankbarkeit schmeckt: Ein großer Schluck vom Wasser – das ist befreiend, erlösend und der ätzende Durst ist gestillt. Wir atmen selig aus und kommen wieder zu Kräften. So schmeckt Gottes lebendiges Wasser und so fühlt sich Dankbarkeit an: Befreit, gestillt, erlöst, und erfüllt mit allem, uns gut tut. Das ist Gnade, die uns Gott schenkt. Umsonst. Dies geschieht am Weihnachtsfest genauso wie an jedem Tag im neuen Jahr. Gratis! ich wünsche Ihnen ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr,

Ihre Pastorin Barbara Schiffer